VG "Hermsdorf"

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Der Zeitzgrund - Ausflugsziel zwischen Hermsdorf und Stadtroda

Nördlich der Autobahn 4 zwischen dem Hermsdorfer Kreuz und Stadtroda verläuft, tief eingeschnitten in den roten Buntsandstein des Holzlandes der Zeitzgrund

Durch das enge Tal des Zeitzbaches, eines Zuflusses der Roda, mit dichtem Mischwald an den Hängen und in den Seitentälern führt ein ca. 12 km langer Hauptwanderweg bzw. der Radweg 2000, der bis nach Stadtroda reicht. Viele Baumarten, wie Kiefern, Fichten, Douglasien, Weymouthskiefern, Rot- und Hainbuchen, Eschen und Erlen am Bachlauf des Zeitzbaches, seltene Rippenfarne und Moose prägen das Landschaftsschutzgebiet.

Diese Naturschönheiten zu entdecken ist die eine Seite, sie zu erhalten und zu schätzen die andere.

Der Zeitzgrund gehört zu den schönsten und meist besuchten Landschaften des Thüringer Holzlandes. Der Zeitzbach schlängelt sich durch den ganzen Zeitzgrund. An ihm wurden vor Jahrhunderten Mühlen gebaut, die mit Wasserkraft betrieben wurden. In den Mühlen wurden Getreide für die Bauern der Umgebung gemahlen und Holz geschnitten. Nach der Elektrifizierung wurden die Mühlen in Gaststätten umgebaut, die Wanderer und Radfahrer zur Einkehr einladen. Diese kleinen urigen Waldgaststätten bieten echte Thüringer Spezialitäten an.

Die Mühlengaststätten sind die einzigen Gebäude im Zeitzgrund.

Wander- und Radfreunde können auf gut ausgebauten Radwanderwegen durch Wald und Flur Natur pur und so manche Sehenswürdigkeit erleben z.B. die Flora und Fauna des Zeitzgrundes, die Mühlen, das Teufelstal mit der Teufelstalbrücke und den Pechofen.

Man kann auch von Hermsdorf, Schleifreisen oder vom Pechofen aus den Zeitzgrund erwandern oder mit dem Rad befahren, sich bei einer Rast stärken und wenn die Kräfte nicht mehr reichen, mit dem Zug von der Bahnstation Papiermühle oder Stadtroda zurückfahren.

Den Zeitzgrund kann man von der Stadt Hermsdorf aus, über das kleine Holzlanddörfchen Schleifreisen erwandern, beides hat seine Reize. In den Orten sind mit viel Liebe renovierte Fachwerkhäuser zu bestaunen.

 

Das schönste, älteste und geschichtsträchtigste Gebäude in Hermsdorf ist der frühere Fuhrmannsgasthof „Zum Schwarzen Bär". Hier kann man sich mit kulinarischen Gerichten verwöhnen lassen, sich auf der Bowlingbahn sportlich betätigen, vielseitige Veranstaltungen besuchen und in liebevoll eingerichteten Zimmern übernachten. Am „Tag des offenen Denkmals" beherbergen der Hof der Gaststätte und die Alte Regensburger Straße alte Handwerke, Händler, Musiker, Gaukler und Vereine der Stadt und Region.