Autobahnen und Straßenanbindungen

Hermsdorfer Kreuz A4/A9
Hermsdorfer Kreuz A4/A9
Teufelstalbrücke A4 - Richtung Frankfurt/M.
Teufelstalbrücke A4 - Richtung Frankfurt/M.

Autobahnen sind das Rückgrat der Verkehrsinfrastruktur und speziell für den Wirtschaftsstandort Hermsdorf der wichtigste Standortfaktor. Durch die Lage am Schnittpunkt europäischer Straßenmagistralen, der E40/A4 Frankfurt/Main-Dresden und der E49/E51/A9 Berlin-München, sind Ziele in allen Himmelsrichtungen optimal erreichbar. Die vier Anschlussstellen (AS) rund um das Hermsdorfer Kreuz (AS 56b/Hermsdorf-Ost sowie AS 55/Stadtroda-Ost der A4 und AS 23/Bad Klosterlausnitz sowie AS 25/Hermsdorf-Süd der A9) gewährleisten, dass kein Gewerbestandort im Raum Hermsdorf mehr als 3km von der nächstgelegenen AS entfernt ist.

Im Rahmen der Verkehrsprojekte „Deutsche Einheit" sind, bzw. werden bis Mitte dieses Jahrzehnts, alle Abschnitte 6-streifig und alle AS gemäß dem modernsten Standard ausgebaut sein. Im Jahr 2001 werden fertig gestellt: Die A9 von der AS Bad Klosterlausnitz („Hermsdorf-Nord") bis in den Raum Leipzig/Halle und vom Hermsdorfer Kreuz bis zur Talbrücke Tautendorf in Richtung Bayern sowie die A4 bis in den Raum Jena bzw. nach Osten bis Gera. Parallel zum 6-streifigen Ausbau wurden im Bereich des Hermsdorfer Kreuzes mehrere Einrichtungen neu gebaut bzw. rekonstruiert, die auch als Wirtschaftsfaktor für Hermsdorf von Bedeutung sind (die Autobahnmeisterei und der Autohof an der AS Hermsdorf-Ost, Rasthof und die 2 Tank-Rastanlagen „Hermsdorfer Kreuz" sowie die Raststätten „Teufelstal"). Als abschließende Großinvestition im Autobahnausbau rund um Hermsdorf ist in der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts eine weitere Erhöhung der Durchlassfähigkeit des Kreuzungsbauwerkes geplant, insbesondere für den Verkehr von der A4 aus Richtung Westen auf die A9 in Richtung Norden.

Straße in Hermsdorf
Straße in Hermsdorf

Vier Landesstraßen queren bzw. tangieren Hermsdorf, verbinden alle vier Autobahnanschlussstellen rund um das Hermsdorfer Kreuz und die nahe gelegenen Bundesstraßen (B7, B2, B88 und B281) mit dem Stadtgebiet. Sie binden auch alle Gewerbegebiete optimal an das Straßennetz an. Die L1070 Gera (B2/B7)-Camburg (B88) quert Hermsdorf zwischen den AS 56b und 23, die L1073 Eisenberg (B7)-Großebersdorf (B2) als Nord-Süd-Achse.
Die Landesstraßen zwischen Jena und Gera tangieren Hermsdorf im Norden (L1075) bzw. Süden (L1076). Zur Erschließung der Gewerbegebiete und zur Entlastung von „Alt-Hermsdorf" vom Verkehr wurde 1997 die Westumgehung einschließlich Neubau der Straßenbrücke über die „Holzlandbahn" gebaut. Sie findet ihre Fortsetzung mit der in Planung befindlichen „Südostumgehung", die auch das südlich der A4 zur Bebauung vorbereitete Gewerbegebiet Ost III mit neuen Straßenabschnitten erschließt.